Datum:
16. Dezember 2022
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Big-Data-Management

Wo von der Digitalisierung die Rede ist, da kommt man um das Thema Big Data nicht herum. Denn: Daten entstehen es wie Sand am Meer. Doch was versteht man unter Big Data eigentlich genau, welchen Herausforderungen müssen sich Unternehmen in den Zeiten von Industrie 4.0 stellen und wie kann man sich das Potenzial der Unmengen von Terabytes und Petabytes wirtschaftlich zunutze machen? Das Zauberwort lautet Big-Data-Management.

Big-Data-Management

Megatrend Digitalisierung und seine Herausforderung

Der Megatrend des 21. Jahrhunderts ist zweifellos die Digitalisierung. Sie hat nicht nur unser privates Umfeld in Form von Smartphones und Co. maßgeblich geprägt. Auch für Unternehmen, Regierungsbehörden und andere Organisationen gewinnen die technischen Möglichkeiten, die im Zuge der Digitalisierung entstanden sind, immer mehr an Bedeutung. Das wachsende Interesse gründet vor allem auf der Tatsache, dass in dem undurchsichtigen digitalen Daten-Dschungel ein wahrer Schatz vergraben liegt, der gehoben werden will – wertvolle Informationen im Dickicht von Big Data.

Mit Big-Data-Management Licht in den Daten-Dschungel bringen

Brachliegende Daten – ein Schatz, den es zu heben gilt …

Der Wert des brachliegenden Datenschatzes besteht darin, dass sich Erkenntnisse aus ihm ableiten lassen, die für Unternehmen von großem Nutzen sind – beispielsweise, wenn es um die vorausschauende Wartung geht, auch Predictive Maintenance genannt. Mit den passenden Anwendungen bzw. digitalen Tools können Maschinenstillstand und damit verbundene Maschinenstillstandkosten vermieden werden, bevor sie entstehen.

So weit, so gut. Allerdings gilt es, eine Herausforderung zu meistern: Um den Datenschatz zu heben und für sich nutzbar zu machen, müssen Unternehmen eine unvorstellbar große Menge unstrukturierter und halbstrukturierter Daten händeln, die aus verschiedenen Quellen stammen, von unterschiedlich hoher Qualität sind und zudem noch in diversen Dateiformaten vorliegen.

Die Aufgabe ist klar: Aufbereitung und Kanalisierung der Datenvolumen

Gefordert sind die Organisation, Verwaltung und Führung strukturierter sowie unstrukturierter Daten, um das große Potenzial, das in ihnen schlummert, in verwendbarer Form aufzubereiten. Zu diesem Zweck wird das sogenannte Big-Data-Management genutzt. Es sichert nicht nur die dafür notwendige Datenqualität, sondern gewährleistet darüber hinaus die Zugänglichkeit der aufbereiteten Daten zu Business-Intelligence- und Big-Data-Analytics-Anwendungen. Beides ist erforderlich, um den größtmöglichen Nutzen aus den dadurch gewonnenen Informationen ziehen zu können. Die Aufbereitung und Kanalisierung der Datenvolumen sind also die Grundlage dafür, dass Unternehmen wirtschaftliche Entscheidungen auf Daten- und Faktenbasis treffen können, ohne von Faktoren wie etwa der Intuition beeinflusst zu werden. Daher lässt sich sagen, dass Big-Data-Management der gesamten datenbasierten Prozessoptimierung in Unternehmen dient.

Intelligente Software basierend auf Big Data Management

Es gibt eine Reihe intelligenter Software, die auf Big-Data-Management basiert. Auf Grundlage aufbereiteter Maschinendaten kann man wertvolle Informationen, wie etwa Kennzahlen, die die Effizienz und Produktivität Ihrer Anlagen betreffen erhalten. So können Sie frühzeitig Optimierungspotenziale erkennen und umsetzen, um Ihre Prozesse wirtschaftlicher zu gestalten.

Spezielle Big Data Software dagegen umfasst – im Gegensatz zu herkömmlichen Software-Lösungen – besondere Funktionen und Techniken, die die parallele Verarbeitung vieler Daten ermöglicht. Ein Anwendungsbeispiel ist die standardisierte Content Delivery Lösung: Mit dieser können alle Informationen, die eine Zielgruppe (zum Beispiel Service) benötigt, wie Handlungsanweisungen im Störfall, Videoanleitungen, Darstellungen von 3D-Modellen oder Produktionsinformationen passgenau bereitgestellt werden. Fragen von Nutzern können somit gezielt beantwortet und Aufgaben schnell und zielorientiert durchgeführt werden. Das Ergebnis ist ein effizienter Service mit hoher Kundenzufriedenheit durch die Reduktion von Stillstandzeiten, Kosten und Aufwand.

Big Data Analysis repräsentiert einen der heißesten Trends in der Business Intelligence Software Branche. Ein Beispiel für Big Data-Software ist „Sherlock“ von Fischer GmbH.

Fazit: Das Zauberwort für die Aufbereitung wertvoller Informationen, die im undurchsichtigen Daten-Dschungel begraben liegen, lautet Big-Data-Management.

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 The data brain „Sherlock“: aus Informationen wird Wissen

Die gesamten Daten der Wertschöpfungskette in einem Unternehmen befinden sich in unterschiedlichsten Systemen und verschiedensten Formaten. Das heißt Daten und Informationen liegen in einzelnen Datensilos und sind nicht für alle Nutzer einfach zugänglich. Dadurch fallen hohe Lizenz- und Wartungskosten an, administrativer Aufwand für die Datenzusammenführung oder das Programmieren aufwändiger Schnittstellen ist notwendig und vieles mehr an.

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