Datum:
15. Juni 2022
Lesezeit: Minuten

Vernetzung der Kunststoffindustrie

Vernetzung in der Kunststoffindustrie ist eine globale Aufgabe. In diesem Blogartikel erfahren Sie mehr dazu.

Kunststoffindustrie

Vernetzung in der Kunststoffindustrie – eine globale Aufgabe

Die 600 Milliarden Euro schwere, globale Kunststoffindustrie ist stark fragmentiert und umfasst weltweit Millionen von Unternehmen. Themen wie Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, verbesserte Produktionsverfahren, besseres Energiemanagement oder die Verringerung von Ausschuss erfordern branchenübergreifende Ansätze, die bestehende Barrieren und Insellösungen aufbrechen, sich technologische Innovationen zunutze macht und trotzdem die individuellen Strategien der Unternehmen unterstützt.

Eine Vision: nachhaltig Ergebnisse verbessern und Lösungen schaffen

Überall auf der Welt – ob in Deutschland, Österreich, Italien, China, Indien oder USA – arbeiten innovative Unternehmen aus der Kunststoffindustrie auf ein Ziel hin: Lösungen für Kunden schaffen und gleichzeitig nachhaltig die Ergebnisse verbessern.

Das Potenzial, welches daraus entsteht, Knowledge, Innovationen, Daten oder Communities auf globaler Ebene zu vereinen und zu verbinden, ist enorm. Doch wie können Ziele wie Vernetzung, Integration und Interkonnektivität erreichet werden und gleichzeitig die Individualität des Unternehmens und der Strategie geschützt werden?

Um das zu ermöglichen, müssen drei zentrale Herausforderungen bewältigt werden:

  1. Eine Vernetzungstechnologie oder Integrationsmöglichkeit schaffen, die sowohl für große und kleine Unternehmen als auch unterschiedlichste Anbieter einfach zu nutzen ist; die aber gleichzeitig flexibel und offen ist, um sich im Wettbewerb zu differenzieren.
  2. Ein Netzwerk mit konzentrierter Fokussierung auf die relevanten Player einer Industrie aufbauen – wobei es sich dabei nicht nur um die großen Namen handelt, sondern auch junge Unternehmen – die mit Innovationen den Markt bereichern können.
  3. Ein Ökosystem aufbauen, was Technologie, Netzwerk und Lösungen unkompliziert verbindet.

1. Vernetzung ist die Regel und nicht die Ausnahme

Viele Unternehmen investieren heute in die Digitalisierung für eine nachhaltige Zukunft. Sei es durch die Etablierung von smarten Produktionen zur Effizienz- bzw. Effektivitätssteigerung, digitalen Lösungen zur Energieoptimierung bzw. Reduktion von CO2-Emissionen oder zur Entwicklung neuer datenbasierter Geschäftsmodelle. Gerade in der Kunststoffindustrie liegt hier ein großes Potenzial aber auch ein großes Engagement seitens der Unternehmen.

Hierzu müssten die verschiedensten Prozesse digitalisiert, Software eingeführt und Systeme abgelöst werden. Die Anforderung, dass „alles mit allem zusammenhängt und -passt“ führt allerdings oft dazu, dass diese Vorhaben entweder kostenintensiv und unflexibel werden oder gar nicht erst zustande kommen. Unterschiedliche Anwendungsfälle erfordern unterschiedliche Lösungsansätze und entsprechende Applikationen. Aber keine Applikationen kann in einer heterogenen und sich verändernden Umgebung stets alles leisten. Für die digitalen Lösungen heißt das: Die Applikationen müssen flexibel einsetzbar und in der Lage sein, untereinander Daten auszutauschen und (permanent) zu synchronisieren.

Vernetzungstechnologien bieten herstellerübergreifende Standards für den Austausch von Daten – und im besten Fall sind Applikationen, Hardware-as-a-Service und digitale Services für den Kunden bereits vorintegriert. Statt beispielsweise für das einzelne Unternehmen auf dem Shopfloor eine individuelle Integrations-Lösung zu finden, wird über Vernetzungstechnologie verbunden. Diese bilden oftmals bereits mit einfachen Ansätzen die relevantesten Anwendungsfälle ab. Für Anbieter digitaler Lösungen reduzieren sich dadurch die kundenspezifischen Integrationskosten, denn wenn eine Lösung einmal integriert ist, ist diese Vernetzung auch für alle weiteren Lösungsanbieter nutzbar. Für vor allem kleine und mittlere Unternehmen reduziert sich damit das Investitionsrisiko und erleichtert den modularen Einstieg zur individuellen Digitalisierung.

2. Digitale Netzwerke sind die Zukunft

Die Fähigkeit, neue Partner schnell zu identifizieren, die Rückverfolgung von Produkten zu gewährleisten, neue Geschäftsmodelle zu schaffen, verbesserten Service anzubieten und Menschen, Maschinen und Innovationen zu verbinden, ist entscheidend. Produzenten, Zulieferer, Technologiepartner, Visionäre und Experten – ein solches Netzwerk ist Voraussetzung für Innovationen.

Beispielsweise entwickeln oft junge Unternehmen bahnbrechende Innovationen und Produkte, es mangelt diesen aber aufgrund fehlender Etablierung im Kunststoffsektor an den richtigen Lieferketten und Partnerschaften. Diese braucht es aber, um mit Produkten Erfolge zu erzielen und Visionen dieser umzusetzen. Durch Plattformen, die die Vernetzung und Kontaktbildung von jungen Unternehmen ermöglichen, können selbst ungewöhnliche Ideen und Geschäftsmodelle rentabel umgesetzt werden. Den Unternehmen wird praktisch ein Zugang zum Markt gewährt, der den größten Playern in der Kunststoffindustrie vorbehalten ist. Den großen Playern wiederum wird ein Zugang zu Innovationen ermöglicht.

Die Idee ist über digitale Plattformen die richtigen Handels- und Technologiepartner zu finden und somit Partnerschaften zu entwickeln, die den Erfolg der Ideen garantieren. Dabei soll die Suche nicht nur erleichtert, sondern besonders erweitert werden. Das führt dazu, dass internationale Kooperationen ermöglicht werden und man genau den Partner findet, der auf einen zugeschnitten ist und so ohne große Kompromisse dem Ziel näherkommt.

 

App-Empfehlung

m-hub – mobile App für die Kunststoffindustrie  m-hub

Lösungen wie m-hub adressieren genau diesen Baustein: ein digitales Netzwerk für die Kunststoffindustrie. Die Kunststoff-Lieferkette ist ein hochkomplexer, diversifizierter Sektor, der Hunderttausende von Unternehmen umfasst.

m-hub ist eine mobile App, die Unternehmen hilft, sich in der gesamten Kunststoffwelt zu profilieren. Mit mehr als 10.000 Unternehmen und 18.000 Experten ermöglicht die m-hub App es Unternehmen, ihre Dienstleistungen, Fähigkeiten und Produkte in mehr als 100 Ländern zu präsentieren und bietet gleichzeitig eine leistungsstarke Suchmaschine, um potenzielle Lieferanten über die größte und aktuellste Datenbank weltweit zu filtern.

m-hub  ADAMOS STORE

3. Herausforderung – ein Ökosystem erschaffen, das alles unkompliziert verbindet.

Was versteht man unter einem Ökosystem und was bringt das der Kunststoffindustrie? Das ist, einfach erklärt, ein System, in dem Unternehmen und Menschen kooperieren, die zwar unabhängig sind, sich von der Teilnahme aber einen gegenseitigen Vorteil versprechen. Teil der Kooperation sind Plattformen und Technologien, die diese unterstützen. Durch den Aspekt der Technologie sprechen wir von einem „digitalen Ökosystem“. Ein digitales Ökosystem entsteht beispielsweise durch die Kombination von smarten, verbundenen Produkten – in der Kunststoffbranche könnte das aus einer Spritzgussmaschine in Kombination mit einem Granulat-Entstaubungsgerät, den unterschiedlichen Werkzeugen der Maschine und den Logistik Förderbändern bestehen. Der Gesamtnutzen ergibt sich aus der Kombination der Plattformen und einer großen Menge an Partnern, die zum gegenseitigen Nutzen das relevante Ökosystem bilden und durch ihre Interaktionen von Netzwerkeffekten profitieren.

m-hub hat mit dem Netzwerk, welches die Kunststoff-Lieferkette abdeckt, bereits ein Ökosystem in der Kunststoffbranche geschaffen. Durch die Zusammenarbeit mit ADAMOS besteht die Möglichkeit dieses zu erweitern: ADAMOS bietet die Chance mehrere Ökosysteme zu vernetzten. Durch die Kombination von dem m-hub-Netzwerk und beispielsweise einem Recycling- oder einem Metallverarbeitungs-Ökosystem können Unternehmen branchenübergreifend agieren, neue Märkte erschließen und damit neue Möglichkeiten nutzen.

Für die Kunststoffindustrie bedeutet das: Um Vernetzung, Integration und Interkonnektivität im Kunststoffindustrie-Sektor zu ermöglichen, müssen als Basis Vernetzungstechnologien geschaffen, Netzwerke genutzt und Ökosysteme verbunden werden.

ADAMOS ­– B2B like B2C

Wir glauben daran, dass die Datensouveränität jedes einzelnen Industrieunternehmens nur durch Austausch der Daten zu exponentiellem Mehrwert führt. Und dass daher Vernetzung und Zugang zu Daten die Potenziale des Unternehmens unterstützt. ADAMOS bietet Vernetzungs- und Marktplatztechnologie und ermöglicht es Branchen ein offenes und fokussiertes Ökosystem zu kreieren

Der ADAMOS STORE – als herstellerübergreifender, digitaler Marktplatz – ermöglicht Unternehmen einen Zugang zu digitalen Industrielösungen. m-hub, als One-Stop-Lösung für die Kunststoffindustrie, ist eine davon. Die Kombination von m-hub und ADAMOS bietet der Kunststoffindustrie eine Reihe von spezifischen Vorteilen:

  • Ein integriertes einzigartiges Portal für die Kunststoffindustrie
  • Erweiterte Reichweite, um noch mehr Experten der Kunststoffindustrie zu erreichen
  • Förderung von Netzwerkeffekten durch mehrere in ADAMOS integrierte Dienste
  • Offene Ansätze für eine weitere Integration mit anderen Applikationen und Services

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